Innovationen und Wachstum

Wachstum braucht Innovationen, Innovationen brauchen Forschung. Dementsprechend bedeutend sind Forschung und Entwicklung (F&E) im Unternehmen. Die seit einigen Jahren bestehende F&E-Strategie von Sika gewährleistet eine hohe Innovationsrate und brachte zahlreiche neue Produkte hervor, deren exklusive Nutzung sich Sika durch Patente sichert.

Kernkompetenzen

Eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Sika ist der strategische Fokus auf die klar definierten Kernkompetenzen Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen von Tragstrukturen am Bau und in der Industrie.

Sika- Produkte dichten Flachdächer, komplexe Tunnelbauten, empfindliche Wasserreservoirs und anspruchsvolle Fassaden dauerhaft gegen Wind und Regen oder Zugluft. Durch Kleben werden unterschiedliche Materialien elastisch oder kraftschlüssig und dauerhaft miteinander verbunden, beispielsweise in Fahrzeugen, Fenstern und sogar Segmentbrücken, wo tonnenschwere Betonelemente miteinander verklebt werden. Durch Dämpfen werden bei festen und beweglichen Objekten Schwingungen reduziert, weniger Schall- und Lärmemissionen bei Tragstrukturen und im Innenraum von Fahrzeugen sind ebenfalls eine Folge. Durch das Verstärken mit Carbodur® Produkten erhöhen Sika Lösungen gezielt die Belastbarkeit von statisch und dynamisch beanspruchten Tragstrukturen und verlängern durch entsprechendes Schützen deren Dauerhaftigkeit. Sika Anstriche gewährleisten bei Beton- und Stahlkonstruktionen nachhaltigen Schutz vor Klimaeinwirkungen, chemischen Einflüssen, Verschmutzungen und Feuer.

Forschungsstrategie

Sika betreibt Forschung mit mehreren globalen Technologiezentren, wobei das Zentrum in der Schweiz eine zentrale Stellung einnimmt. Aufgabe der Forschung ist es, der Produktentwicklung neue Technologiebausteine an die Hand zu geben, damit sie auf globale Trends, beispielsweise ressourcenschonende Baumethoden, energiesparende und emissionsarme Baumaterialien, High-Speed-Fertigungsprozesse sowie leichtere und sicherere Fahrzeuge, reagieren kann. Im Fokus der zentralen Forschungsprojekte stehen Hochleistungsmoleküle mit besonderen Eigenschaften, intelligente Verarbeitungsmethoden für Polymere und Oberflächen sowie massgeschneiderte Laborausrüstungen und der Übergang zur Produktion im industriellen Massstab.

Neben der eigenen Forschungstätigkeit arbeitet Sika auch mit zahlreichen renommierten Universitäten und wissenschaftlichen Instituten an der Erforschung von Basistechnologien zusammen. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt «Mesh Mould», in dem Sika und die ETH Zürich an der Entwicklung eines robotischen Fabrikationsprozesses forschen, der es ermöglicht, Stahlbetonstrukturen mit beliebiger Form ohne separate Schalung herzustellen. Das Projekt wurde 2016 mit dem Swiss Technology Award ausgezeichnet. Sika ist ausserdem in internationalen Forschungsprojekten und Netzwerken vertreten, beispielsweise im Projekt Lorcenis, das im Rahmen des EU-Programms HORIZONT 2020 läuft und sich auf die Entwicklung von dauerhaftem, verstärktem Beton für Energie-Infrastrukturbauten konzentriert.

Entwicklungsschwerpunkte
Entwicklungsschwerpunkte