Für Sika steht das organische Wachstum, also das Wachstum aus eigener Kraft, im Zentrum der Unternehmensstrategie. Dieses organische Wachstum wird durch gezieltes externes Wachstum ergänzt. Zum einen sollen Marktzugangslücken in den Zielmärkten geschlossen und fragmentierte Märkte konsolidiert werden. Vor allem in Nordamerika, in Asien und in Teilen Europas und Lateinamerikas will Sika die Position mit solchen Akquisitionen kontinuierlich verbessern. Zum anderen stärkt oder ergänzt Sika das Kerngeschäft gezielt durch den Erwerb von verwandten Technologien. Diese Technologien findet Sika vor allem in kleinen und mittelgrossen Unternehmen in Europa, in den USA und in einigen asiatischen Ländern. Diese Unternehmen sind meist nicht in der Lage, ihre Technologien weltweit zu vermarkten, und stossen daher früher oder später an ihre Wachstumsgrenzen. Die global operierende Sika Gruppe hingegen kann durch die Übernahme eines solchen Unternehmens das volle Potenzial ausschöpfen.

Zur Beurteilung eines Übernahmeangebots stützt sich Sika auf die erarbeiteten Kompetenzen und Erfahrungen sowie auf die konzernweit klar definierten Prozesse. Da akquirierte Unternehmen in der Regel vollständig in den Konzern integriert werden, legt Sika grossen Wert auf einen reibungslosen Integrationsprozess. Im Vorfeld einer Akquisition schenkt Sika deshalb der Unternehmenskultur eines Übernahmekandidaten besondere Aufmerksamkeit.

Die Prozessverantwortung beim Ablauf der Akquisitionen liegt in der Regel bei den Regionen. Der Ablauf wird auf Gruppenebene geleitet und koordiniert.