Strategische Allianz zwischen AIT und Sika
Ash Improvement Technology Inc (AIT) und Sika AG, Schweiz, haben eine strategische Allianz für die Entwicklung von Produkten geschlossen, die zur Verringerung der CO2-Emissionen bei der Zementherstellung beitragen. Im Rahmen dieses Abkommens hat Sika auch Anteile an AIT erworben.
Nachhaltiger Beton und Zement
Mit einer globalen Produktionsmenge von rund 3,3 Milliarden Tonnen ist Zement der weltweit am häufigsten verwendete Baustoff. Bei seiner Herstellung werden jedoch pro Tonne 850 kg CO2 in die Luft abgegeben. So ist Zement für etwa 5% der jährlichen, weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Diese beträchtliche Umweltauswirkung hat eine Reihe von Unternehmen veranlasst, nach zukunftsfähigeren Alternativen zu suchen.
CleanCem™ Prozess
«In der globalen Bauwirtschaft besteht eine Nachfrage nach umweltverträglicheren, innovativen Optionen zu den heutigen Zement- und Betonerzeugnissen. Sika hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Kunden die bestmögliche Technologie für nachhaltigere Produkte anzubieten.» erklärt Philippe Jost, Senior Vice President Concrete Producers bei Sika. «Technologien wie CleanCem™ von AIT sind ein wesentlicher Teil dieser zukunftsgerichteten Strategie.»
Ersatzstoff Kohlenasche
Mit dem von AIT entwickelten CleanCem™-Verfahren wird aus dem Abfallprodukt Kohlenasche ein hochwertiger Ersatzstoff für Zement. In einigen der grössten Volkswirtschaften der Welt, unter anderem in China, Indien und den USA, ist Kohle der wichtigste Energielieferant. Dabei fallen jedes Jahr rund eine Milliarde Tonnen Kohlenasche an, die grösstenteils auf Deponien entsorgt werden.
Zementherstellung
«Kohlenasche ist ein idealer Ersatz für Klinker. Sie verringert sowohl die bei Zementherstellung entstehenden CO2-Emissionen als auch die Auswirkungen grosser Aschedeponien auf die Umwelt.» erläutert der Präsident und CEO von AIT, Marc Zacharias. Mit dem von AIT entwickelten Verfahren wird die Kohlenasche direkt dort behandelt, wo sie anfällt: im Kraftwerk. Anders als bei vielen anderen Alternativen entsteht so ein äusserst kostengünstiges Endprodukt, das den Herstellern sehr viel Flexibilität bietet und sich für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche eignet.
Starke Partnerschaft
«Dank Sikas innovativer Kraft und globaler Präsenz wird AIT dieses neue Verfahren noch schneller und umfassender einführen können, um die enorme Nachfrage zu erfüllen, die wir in vielen Branchen weltweit sehen.» so Marc Zacharias.


