Es ist für alle Sika Gesellschaften äusserst wichtig, Ausgangsmaterialien effizient zu verwenden, da die Produktionsprozesse materialintensiv sind und grosse Mengen an nicht erneuerbaren Ressourcen verbrauchen. In diesem Zusammenhang bedeutet effiziente Produktion, dass die Menge an Produktionsabfällen und – dank verbessertem Verpackungsdesign – auch an Verpackungsmaterialien reduziert wird und diese wiederverwendet werden. Daraus resultieren eine höhere Produktivität und ein geringerer Materialverbrauch.

ZIELSETZUNG: PRO TONNE UND JAHR 3% WENIGER ABFALL

Dies beinhaltet sämtliche Abfälle, die externen Entsorgern übergeben werden – mit Ausnahme der Materialien, die an Lieferanten retourniert werden – und umfasst alle operativen Gesellschaften und Einheiten von Sika, sowohl die industriellen als auch die nichtindustriellen Standorte. Dieses Ziel hat Sika im Jahr 2016 nicht erreicht.

UMSETZUNG

Bei gesteigertem Produktionsvolumen entstanden im Unternehmen etwa 74’000 Tonnen Abfall (Vorjahr: 70’000 Tonnen). Dies entspricht 17.8 Kilogramm Abfall pro verkaufte Tonne (Vorjahr: 17.3 Kilogramm pro verkaufte Tonne) beziehungsweise einer Steigerung um 2.9%. Verschiedene Fabriken, die Betonzusatzmittel herstellen, mussten Spülwasser als Abfall entsorgen, da örtliche Kläranlagen die Annahmebedingungen umstellten. Spülwasser, das selbst geringste Mengen an Betonzusatzmitteln enthält, wurde somit neuerdings als Abfall deklariert. Dennoch verringerte sich seit 2013 die Abfallmenge insgesamt um -1.2%.

2017 wird die Materialeffizienz weiterhin ein Schwerpunktthema sein. Ein grosser Teil des Abfalls – insbesondere aus der Polymer- und Klebstoffproduktion – wird von externen Unternehmen wiederverwertet. Umfangreiche Massnahmen wie der effiziente und sorgsame Umgang mit Rohstoffen, Prozessoptimierungen, verbesserte Abfalltrennung und Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien haben in der Summe wesentlich zur globalen Effizienz beigetragen. Diese Massnahmen und die Verringerung des Abfalles in der Mörtelproduktion durch Verwertung sollen die Effizienz weiter steigern.

Die Verringerung bzw. die Wiederverwertung von Klebstoffresten ist für eine effiziente Produktion ein wichtiges Thema. Das Ziel einer selbst entwickelten mobilen Recyclinganlage im Werk Düdingen, Schweiz, war es, Klebstoffreste aus Unipacks und Kartuschen zu recyceln. Dank einer Verringerung der manuellen Arbeitslast und der Klebstoffreste (27 Tonnen pro Jahr) kann von jährlichen Einsparungen von rund CHF 90’000 ausgegangen werden.

Bereits im Jahre 2014 hat Sika Thailand einen Silver Award für ihre kontinuierliche Verbesserung des Waste Management erhalten. Und im Jahr 2016 hat sich Sika Thailand im Waste Management weiter verbessert und dafür den Gold Award erhalten.

Projektbeispiele aus aller Welt mit detaillierten Informationen, wie Sika in den Werken die Abfälle reduzieren konnte, sind unter www.sika.com/sustainability abrufbar.