Vancouver, Kanada

Vancouver, Kanada: Die Stadt an der Westküste Nordamerikas erlebt dank ihrer hohen Lebensqualität einen wahren Bauboom.

Im Rahmen der weltweit wachsenden Megacities erlebt auch Vancouver einen Bauboom. Wohnungsbau, Einzelhandels- und Industriebauten sowie Infrastrukturprojekte sind die Hauptwachstumstreiber. Mit dem beschleunigten Ausbau der Vertriebsstrukturen und der Supply Chain will Sika das grosse Marktpotenzial erschliessen.

Mit seinen 2.5 Millionen Einwohnern ist Vancouver die grösste Metropolregion an der Westküste Kanadas. In weltweiten Rankings, welche die Städte mit der höchsten Lebensqualität auszeichnen, erreicht Vancouver regelmässig die top drei. Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung der Region ist dies einer der Gründe, weshalb der Wohnungsbau hier in den letzten Jahren massiv zugenommen hat. So entstehen etwa neue Hochhäuser als Antwort auf den immer knapper werdenden Boden und die steigenden Grundstückspreise. Auch das Geschäft im Renovierungssektor bewegt sich auf einem hohen Niveau, da das Verstärken veralteter Gebäudestrukturen in diesem erdbebengefährdeten Gebiet vermehrt nachgefragt wird. Mit dem Wohnungsbau einher gehen staatliche Investitionen in die Infrastruktur, wie unter anderem in den Ausbau des Sky-Train-Netzes, in Brücken und Tunnels für den Strassenverkehr und in Anlagen für die Energieversorgung.

Erfolg durch Marktkenntnis
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Erfolg durch Marktkenntnis

Ein Teil des kanadischen Vertriebsteams bespricht Kundenprojekte

Neues Produktionswerk in Surrey

Damit die Kunden im Pazifischen Nordwesten, zu dem unter anderem Vancouver, Seattle und Portland gehören, schnell mit Sika Produkten beliefert werden können, wurde in Surrey die vierte Produktionsstätte in Kanada eröffnet. Die Stadt ist eine gute halbe Stunde von Vancouver entfernt und befindet sich in der Nähe der US-amerikanischen Grenze. Das neue Werk umfasst eine modular aufgebaute Mörtelfertigung sowie Anlagen zur Herstellung einer breiten Palette von Betonzusatzmitteln. Mit dem Wegfall von zum Teil hohen Transportkosten wird die Wettbewerbsfähigkeit der Sika Lösungen optimiert. Die Kunden halten viel von der Qualität der Produkte, die nun ganz in ihrer Nähe hergestellt werden. Denn in der Bauindustrie werden beispielsweise wetterbedingt Produkte zum Teil sehr kurzfristig angefordert und direkt in der Fabrik abgeholt. Zudem schafft die Liefersicherheit Vertrauen in Sika. Es gibt zahlreiche Anfragen von Kunden zur Besichtigung der hochmodernen Anlage.

Bob Matharu, Western Region Area Manager
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Bob Matharu, Western Region Area Manager

Bob Matharu verantwortet das Sika Geschäft in den Zielmärkten Waterproofing, Sealing & Bonding sowie Refurbishment in der Region.

Flankierende Marketingaktivitäten

Neben dem Ausbau der Vertriebsstrukturen in Nordamerika verstärkt Sika zusätzlich die Marketingaktivitäten. Der Konzern ist im Bausektor primär als Anbieter von qualitativ hochwertigen Technologien für komplexe Anforderungen bekannt. Mit gezielten Promotionen informiert das Unternehmen deshalb in einer gross angelegten Kampagne spezifische Dialoggruppen über das umfassende Produktportfolio und dessen Einsatzmöglichkeiten auf der Baustelle. Darüber hinaus investiert Sika viel in die Schulung ihrer Partner. Auf diese Weise erhalten Architekten, Ingenieure oder Planer Einblick in die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten des stetig wachsenden Angebots des Spezialitätenchemieunternehmens. Ein Fokus der Marktbearbeitung in Nordamerika liegt auf dem Key Project Management. Ziel ist es, das Sika Sortiment in den Bauprojekten ganzheitlich zu platzieren. Das mittlerweile signifikant verstärkte Verkaufsteam setzt dazu eine elektronische Plattform ein, die es ermöglicht, Bauprojekte systematisch zu erfassen und nachzuverfolgen. So wird die Transparenz bezüglich des Projektpotenzials für unterschiedliche Produkte und Lösungen innerhalb der Organisation sichergestellt. Über das Geschäft mit Betonzusatzmitteln, das meistens am Anfang eines Bauprojekts steht, erkennt Sika so die Chancen zur Platzierung ihres kompleten Produktportfolios.

Brentwood Town Centre – ein Projekt über 20 Jahre

In Burnaby, einer Stadt, die westlich an Vancouver angrenzt und mit dem SkyTrain verkehrstechnisch bestens erschlossen ist, läuft während der nächsten 20 Jahre ein Bauprojekt der Superlative. Mit dem Brentwood Town Centre soll ein neues Einkaufszentrum mit über 350 Geschäften und Restaurants sowie zehn Hochhäusern bis zu 60 Stockwerken mit Büros und 4’200 Wohnungen gebaut werden. Brentwood ist gegenwärtig die grösste Baustelle in British Columbia. Die Ausführung des Projekts erfolgt in vier unterschiedlichen Bauphasen. Zu Beginn werden die Mall und die ersten beiden Hochhäuser errichtet, drei weitere sind von den zuständigen Behörden genehmigt worden. Die laufenden Projekte werden mit Sika Produkten realisiert.

Brentwood Town Centre
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Brentwood Town Centre

In Burnaby bei Vancouver entsteht ein neuer Stadteil. Es ist die grösste Baustelle in British Columbia.

Partner mit Erfahrung und Know-How

Für ein Projekt von dieser Grössenordnung sind kompetente Partner wie zum Beispiel Burnco gefragt. Der familiengeführte Betonlieferant blickt auf eine über hundertjährige Betriebsgeschichte zurück, mit einer starken Präsenz in British Columbia und Alberta. Die Firma setzt schon seit Jahren auf das Knowhow und die Produktlösungen von Sika. «Sika ist immer bereit, neue Produktformulierungen zu entwickeln und zu testen. Das hilft uns sehr und verschafft uns einen technischen Vorsprung,» erklärt Mike Kask, Regional Manager British Columbia bei Burnco. Beim Verguss der erdbebensicheren Fundamente der ersten beiden Hochhäuser im Brentwood Town Centre war etwa die Logistik eine grosse Herausforderung. Weil gleichzeitig die neue Mall entsteht, während Teile des alten Einkaufszentrums noch in Betrieb sind, ist sehr wenig Raum vorhanden. Die beiden Fundamente von je 4’600 m³ wurden jeweils an einem einzigen Tag vergossen. 80 Fahrzeuge versorgten dabei ein langgestrecktes Röhrensystem mit stark fliessendem und gut pumpbarem Beton – Eigenschaften, die dank Sika® ViscoCrete® erreicht wurden. Für den dritten Turm ist die Druckfestigkeit des Betons der entscheidende Faktor. Durch schmalere tragende Säulen soll mehr Nutzfläche gewonnen werden.