Die Qualität der Kultur bestimmt die Qualität der Zukunft

Sikas Erfolg basiert auf der Kompetenz und dem Unternehmergeist der Mitarbeitenden. Entscheidungen und Verantwortlichkeiten werden an die entsprechende Kompetenzebene delegiert. Als menschlich, familiär und unkompliziert beschreiben viele Mitarbeitende die Zusammenarbeit bei Sika. Sie nennen dieses Gefühl den Sika Spirit. Das starke Wachstum des Unternehmens steht in direktem Zusammenhang mit einer dynamischen Unternehmenskultur, die auf Wissenstransfer setzt. Werte und Grundsätze, die Führungskultur, Fort- und Weiterbildung, Talentmanagement, Diversität und der Einsatz neuer Medien haben dabei oberste Priorität.

Werte als Grundlage

Kundenorientierung, Mut zur Innovation, Nachhaltigkeit und Integrität, Unterstützung und Respekt sowie ergebnisorientiertes Management prägen das Unternehmen. Diese Werte und Grundsätze dienen weltweit allen Mitarbeitenden als Orientierung und sind verbindlich in allen Sika Gesellschaften verankert. So basiert die Kultur des Vertrauens, der Transparenz und der Offenheit auf einer weltweit fundierten Grundlage.

Beschäftigte weltweit

Die Zahl der Mitarbeitenden stieg im Berichtsjahr um 0.8% auf 17’419 (Vorjahr: 17’281). Die regionale Aufteilung der Beschäftigten gestaltet sich wie folgt: EMEA : 9’083 (Vorjahr: 9’079), Nordamerika: 1’818 (Vorjahr: 1’653), Lateinamerika: 2’349 (Vorjahr: 2’437), Asien/Pazifik: 4’169 (Vorjahr: 4’112). Die Altersstruktur von Sika ist ausgewogen: 15% der Mitarbeitenden sind jünger als 30 Jahre, und 23% sind älter als 50 Jahre. Mehr als 95% der Belegschaft haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Gemeinsam erwirtschafteten die Mitarbeitenden im Jahr 2016 eine Nettowertschöpfung von CHF 1’935 Mio. (Vorjahr: CHF 1’755 Mio.). Dies entspricht einer Nettowertschöpfung pro Mitarbeitendem von CHF 112’000 (Vorjahr: CHF 103’000).

Verantwortung für die Zukunft

Sika fördert vorrangig interne Kandidatinnen und Kandidaten bei der Besetzung von Fach- und Führungspositionen. So wurden beispielsweise in den letzten vier Jahren Sika Senior-Management-Funktionen fast ausschliesslich intern besetzt. Die Langzeitperspektive für die Karriere der Mitarbeitenden trägt unter anderem dazu bei, dass die Fluktuationsrate bei nur 6.2% (2015: 6.6%) liegt. Globale und regionale Mitarbeiterentwicklungsprogramme vermitteln neben Fachwissen und Fähigkeiten auch identitätsstiftende Anreize, die im Wesentlichen aus den Sika spezifischen Werten und Grundsätzen resultieren.

Sika ist stolz, viele langjährige Mitarbeitende zu beschäftigen. Das Unternehmen legt Wert darauf, dass Angestellte ihr Wissen und ihre Erfahrung möglichst lange im Unternehmen einbringen. Interne und externe Schulungen sowie Trainings sind für Sika entscheidende Instrumente, um die über 17’000 Mitarbeitenden zu fördern. Auch umfangreiche Weiterbildungen stehen auf dem Programm, teilweise in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Universitäten. Im Berichtsjahr wandte Sika insgesamt rund CHF 9.9 Millionen (Vorjahr: CHF 11.1 Millionen) für die Mitarbeiterentwicklung auf. Ziel ist es, dass jede und jeder Angestellte jährlich mindestens 10 Stunden Training absolviert. Im Berichtsjahr lag diese Zahl bei 12.4 (2015: 11.9 Stunden).

Lernen für nachhaltige Erfolge

Die Sika Business School bietet Programme in den Bereichen Managemententwicklung und Talent-Development an. Im Berichtsjahr wurden zwölf Programme für Nachwuchskräfte durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit dem International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne, Schweiz, wurde fortgesetzt. Unter anderem nahmen über 100 Manager an einem Training zum Thema Führung und Strategie teil. Mit zahlreichen Schulungen zur Stärkung der Vertriebskompetenz setzt die Sika Business School auch einen besonderen Schwerpunkt auf den Bereich Vertrieb/Marketing. Auf lokaler und regionaler Ebene finden zahlreiche Trainings zu den Sika Produkten und zu deren Anwendungsmöglichkeiten statt. Auf diese Weise wird die Kompetenz in der Kundenberatung weltweit gefördert. Im Berichtsjahr wurden unterschiedliche Offline- und Online-Angebote sowie eine neue, spezifische Software für E-Learning-Programme unter dem SikaLearn Konzept gebündelt und implementiert.

Neue Formen der Kommunikation

Im Berichtsjahr wurde das neue digitale Kommunikations- und Kollaborationsportal, die SikaWorld in über 50 Ländern eingeführt. Das neue Portal ist ein sogenanntes soziales Intranet und verbindet Information, Kommunikation und Zusammenarbeit (Kollaboration). Zusammen mit der internen Social-Media-Plattform SikaConnect trägt dieses Portal dazu bei, dass aus Informationen tatsächliches Wissen entsteht. Das Unternehmen engagiert sich in externen sozialen Netzwerken wie LinkedIn, wo im Berichtsjahr 45’000 Personen den Inhalten der Sika Gruppe folgten. In der Ausgestaltung der Sika Unternehmenskultur spielen interne wie externe digitale Medien eine wichtige Rolle. Das gilt für das Recruiting ebenso wie für die Weiterbildung und die tägliche Kommunikation am Arbeitsplatz oder unterwegs.

Werte und Grundsätze
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Werte und Grundsätze

Kundenorientierung, Mut zur Innovation, Nachhaltigkeit und Integrität, Unterstützung und Respekt sowie ergebnisorientiertes Management prägen das Unternehmen.

Führungskompetenz
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Führungskompetenz

Wer führen will, muss Vorbild sein. Sika fordert und fördert Führungskräfte auf allen Ebenen. Die Langzeitperspektive für die Karriere führt zu niedrigen Fluktuationsraten.

Fort- und Weiterbildung
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Fort- und Weiterbildung

Sika investierte 2016 CHF 9.9 Millionen in die Entwicklung der Mitarbeitenden. Mitarbeitende absolvierten 216'220 Stunden in Kursen der Fort- und Weiterbildung.

Talentmanagement
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Talentmanagement

Das Leadership-Programm richtet sich auf regionaler und globaler Ebene an Talente mit Potenzial. 2016 wurden über 250 Personen in dem Programm gefördert.

Diversität
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Diversität

Menschen mit unterschiedlicher Herkunft öffnen Perspektiven. Verschiedene Sicht- und Lebensweisen münden bei Sika in eine Einheit und schaffen so neue Möglichkeiten.

Digitale Medien
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Digitale Medien

Das ausserordentliche Wachstum des Unternehmens wird durch Medien wie das soziale Intranet, Onlinelernprogramme und orientierende Apps unterstützt.