Sika hat sich das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch pro verkaufter Tonne bis 2023 um 15% zu senken. In allen Regionen werden Projekte realisiert, die den CO2-Ausstoss minimieren und gleichzeitig Kosten sparen. Das verbessert die operationelle Effizienz.

Den CO2-Fussabdruck reduzieren

Mit gezielten Massnahmen an den Standorten in weltweit 100 Ländern minimiert der Konzern den Bedarf an fossilen Energieträgern. Das gilt insbesondere auch für die Produktion von Mörtel und Membranen. Im Fokus stehen die Prozesse, die Sika selbst kontrollieren kann. Abläufe werden verbessert, Anlagen angepasst und so die Effizienz gesteigert. CO2-intensive fossile Energieträger werden durch Erdgas oder andere, CO2-ärmere Energieträger ersetzt und der Einsatz von Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen wird gesteigert.

Sandtrockner

Sandtrockner

Bevor Sand in die Mörtelproduktion gelangt, muss er getrocknet werden. Das Wasser wird in einem energieaufwendigen Prozess in grossen Trommeltrocknern entzogen. Um den Energieverbrauch zu senken, hat Sika Richtlinien mit konkreten Optimierungsschritten erarbeitet, die im ganzen Unternehmen umgesetzt werden. Bis 2021 werden 20 Anlagen angepasst und die Menge der eingesetzten fossilen Energie um ein Viertel reduziert. Grosse Verbesserungen werden durch die Erneuerung von Brennern und die Minimierung der Verluste durch Abwärme erreicht. Zudem wird die Steuerung der Trockner optimiert.

-25% Energie
-9’500 t CO2

Erneuerbare Energie

Sika will bis 2023 den grösstmöglichen Anteil an benötigter Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen beziehen. Geeignete Dachflächen an eigenen Standorten sollen vermehrt für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden, denn das Potenzial dieser Anlagen ist gross. Bei der Montage der Solarpanels auf den Dächern der Betriebs- und Produktionsgebäude kommt das Montagesystem Sika® SolarMount-1 zum Einsatz. Es lässt sich einfach und effizient mit Dachmembranen verschweissen, was ein Verschieben der Panels verhindert. Das System ist sehr witterungsbeständig und spart Gewicht, sodass sich die meisten der mit Dachbahnen abgedichteten Dachflächen für die Herstellung von Solarstrom nutzen lassen.

-700t CO2 pro Projekt
-CHF 200’000 pro Projekt

Herstellung von Abdichtungsmembranen

Produktion von Dachbahnen

Zur Herstellung von Abdichtungsmembranen wird viel Energie benötigt, besonders zum Heizen und Abkühlen der in der Produktion eingesetzten Materialien. Energie und damit auch Kosten werden gespart, indem Produktionsanlagen erneuert und die Prozesse angepasst werden. Im Vordergrund steht neben der Minimierung der Verluste durch Abwärme die Rückgewinnung der Energie. Diese wird genutzt, um das eingesetzte Material vorgängig aufzuwärmen und Betriebsgebäude zu heizen. Sie ersetzt damit fossile Energieträger.

-15% Energie
-15’000t CO2