Sika verfügt über eine breite Palette an Lösungen, um den CO2-Gehalt von Beton zu reduzieren. Ein neues Recyclingverfahren für Altbeton vervollständigt das Angebot. Es erlaubt, die Bestandteile des Baustoffs komplett zu separieren. Damit kann der ökologische Fussabdruck von Bauwerken weiter verkleinert werden.

Bis heute werden nur begrenzte Mengen an Altbeton wiederverwertet. Das liegt auch daran, dass es schwierig ist, die Bestandteile von Beton vollständig zu trennen. Nun hat Sika ein bahnbrechendes Verfahren entwickelt, mit dem sich das Abbruchmaterial zu 100% trennen lässt. Dieses wird mit grossen Partnern in der Bauindustrie im kommerziellen Massstab realisiert. Dabei werden wertvoller Sand, Kies und zementartiges Pulver gewonnen, mit dem sich wieder Beton höchster Festigkeit herstellen lässt. Den Sika Zusatzmitteln, die im Recyclingprozess und anschliessend bei der Betonherstellung eingesetzt werden, eröffnet sich ein enormes Potenzial.

"Die neue Lösung für Betonrecycling sorgt dafür, den CO2-Gehalt von Beton zusätzlich zu senken. Das hilft dem Klima und schont knappe Ressourcen wie Sand und Kies." Frank Höfflin, Chief Technology Officer
Aus Abbruchmaterial hochwertigen Beton herstellen

Für den reCO2ver-Prozess braucht es zermahlenen Altbeton, CO2 und Sika Additive. Diese reagieren in grossen Trommeln miteinander, bis sich die Zuschlagstoffe vollständig vom Zement trennen. Dabei wird CO2 im zurückgewonnenen karbonisierten Pulver eingelagert. Aus dem rezyklierten Material kann wiederum hochwertiger Beton hergestellt werden.