Zwei Gymnasiatinnen verbessern Lebensumstände in Süd-Indien

Zwei Schülerinnen der Kantonsschule Zug/Schweiz, Simona Santamaria and Viviane Dubacher, haben mit Ihrer Maturaarbeit dazu beigetragen, die Infrastruktur für ein Kinderhaus in Süd-Indien und für eine Fraueninitiative für ältere Inderinnen zu verbessern.

Die Schülerinnen wollten mit ihrer Abschlussarbeit einen Beitrag für Kinder und unterprivilegierte Frauen in Süd-Indien leisten. Sie verkauften in der Schweiz Gebäck, die Erlöse gingen in die Projekte. Ausserdem stellten die beiden Frauen ihre Projekte professionell in Einrichtungen, Firmen und bei Personen im Kanton Zug vor, so dass Spendengelder flossen. Auch Sika unterstütze die beiden Schülerinnen bei ihren Vorhaben.

Bereits in 2012 hörten die beiden jungen Frauen von der fehlenden Infrastruktur eines Frauenhauses und eines Kinderheimes. Bodenbeläge, elektrische Installationen, sanitäre Anlagen, Möbel und ein Wassertank konnten dank der Spenden finanziert werden. Auf eigene Kosten reisten die beiden jungen Frauen nach Indien.

"Wir wurden wie Prinzessinnen aufgenommen," sagte Santamaria. "Als wir ankamen hatten wir keine Vorstellung davon, dass mit den Spenden bereits einige Betten, der Wassertank und vieles mehr organisiert werden konnte" Beide betonten wie lohnend es sei, einen Beitrag, und sei dieser auch noch so klein, für die Verbesserung der Lebensumstände von Menschen mit einer verschiedenen Kultur zu leisten.