Am 10. Juni 2016 führten 30 Mitarbeitende der Sika Services AG, Team EPQS (Engineering, Procurement, Quality and Sustainability), zum zweiten Mal mit Begeisterung einen „Corporate Volunteering Tag“ durch. Wie bereits im Jahr 2015 war die Philias Foundation behilflich, damit vier verschiedene Organisationen vor Ort unterstützt werden konnten. Die Bandbreite der unterstützten Projekte reichte vom Umweltschutz über Sozialengagements bis hin zur Mitarbeit in einer Stiftung, welche Menschen mit anderen Perspektiven im Leben betreut. Im Jahr 2016 hat das Unternehmen folgende Projekte durchgeführt.

Ausflug mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrum Rebwies
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Ausflug mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrum Rebwies

Sika Mitarbeitende verbrachten einen Tag mit 15 Bewohnerinnen und einem Bewohner des Alterszentrum Rebwies in Zollikon. Jeweils sechs Sika Mitarbeitende betreuten 2 Seniorinnen bzw einen Senior während des Ausflug in ein Naherholungsgebiet nahe Zürich. Die Sika Mitarbeitenden und die älteren Leute hatten viel Spass miteinander und erfreuten sich an der intakten Natur. Bei einer Rast auf einer Bank im Grünen erzählen die Damen dann auch aus ihrem Leben, zum Teil von anderen Zeiten. Nachmittags ging es dann wieder zurück, die Seniorinnen und Senioren bedanken sich überschwänglich für den schönen Tag und werden sich in den kommenden Wochen noch lange an den Erinnerungsfotos im Aufenthaltsraum erfreuen können.  

Ein Tag mit Menschen mit einer Sehbehinderung
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Ein Tag mit Menschen mit einer Sehbehinderung

Eine Gruppe verbrachte einen Tag mit Menschen mit unterschiedlichen Sehbehinderungen, genauer gesagt im Bildungs- und Begegnungszentrum des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband SBV in Dietikon. Sika Angestellte erfuhren aus erster Hand, wie man sich durch einen Blindenhund führen lässt, oder wie es ist, sich mit dem Blindenstock und anderen Hilfsmittel, wie z.B. auch Apps auf dem Smartphone, zurechtzufinden. Während des Mittagessens entstanden spannende Gespräche über das Leben mit einer Sehbehinderung. In Zürich wurde für 9 sehbehinderte oder blinde Personen sowie für die Sika Kolleginnen und Kollegen und die 3 Begleitpersonen vom SBV eine Stadtführung extra für Sehbehinderte durchgeführt. Es war ein beeindruckend nachzuvollziehen, wie diese Menschen mit ihrer Behinderung umgehen und lernen, sich in ihrem Umfeld zu bewegen ohne zu Sehen.

Ein Arbeitstag in der Zürcher Stiftung für Gefangenen- und Entlassenenfürsorge (ZSG)
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Ein Arbeitstag in der Zürcher Stiftung für Gefangenen- und Entlassenenfürsorge (ZSG)

In Zürich gibt es eine Institution, in der verurteilte Menschen die Möglichkeit haben, ihre Strafe als gemeinnützige Arbeit abzugelten. Dort hatten Sika Mitarbeitende die Möglichkeit, als Freiwillige einen Arbeitstag bei der ZSGE zu verbringen. Nach einer Präsentation der Stiftung durch den Arbeitsbetriebsleiter, ging eine Gruppe zum Elektrorecycling, die andere zum "Atelier 4", wo dekorative Objekte aus Abfallprodukten hergestellt werden. Die meisten Arbeiter werden von der Justiz-Vollzugsbehörde zugewiesen. Es gibt auch Leute, die Bussen durch Arbeitstage begleichen. Sie können in einem gewissen Rahmen frei entscheiden, an welchen Tagen sie arbeiten wollen. Das zwingt die Verantwortlichen, flexibel zu planen.  Ein Grundsatz der Stiftung ist es, den Leuten - unabhängig von der Strafe oder deren Grund - eine Arbeitsumgebung und einen geregelten Tagesablauf zu bieten. Der Einsatz erlaubte einen Einblick in den offenen Strafvollzug.

Umwelteinsatz im Neeracherried
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Umwelteinsatz im Neeracherried

Erneut hat sich eine Gruppe aufgemacht, um einen Umwelteinsatz im BirdLife-Naturzentrum Neeracherried zu leisten. Das Ziel des Vereins BirdLife Schweiz ist der Erhalt der Biodiversität in der Schweiz.  Zu dem Schutzgebiet gehört auch das Flachmoor „Neeracherried“, in welchem nicht-einheimische, eingeschleppte Pflanzen einheimische Pflanzen verdrängen. Dies hat auch eine Abnahme in der Biodiversität der Vogelbestände zur Folge. Deshalb bestand der Auftrag darin, wiederum die zwei nicht-einheimischen Pflanzen, die japanische Knöterich und die Goldrute, aus dem Naturschutzgebiet zu entfernen. Ausgerüstet mit Gummistiefel und Handschuhen machte sich die Gruppe auf den Weg in das erstes Einsatzgebiet. Zwei Stunden und eine Mittagspause später ging die Gruppe ins Schilfgebiet mitten im Moor. Nach abermals 2 Stunden ging es wieder zurück zum Naturzentrum, wo noch eine Führung für das Sika Team organisiert wurde.