Globale Megatrends wie Energie- und Rohstoffknappheit, Urbanisierung und Bevölkerungswachstum stellen Unternehmen und Gemeinschaften vor grosse ökonomische, soziale und ökologische Herausforderungen. Für eine nachhaltige Entwicklung und die Bekämpfung der Armut ist es zentral, dass Energie und Ressourcen verfügbar sind und effizient genutzt werden. Sika erachtet es als Verpflichtung, die Auswirkungen auf den Klimawandel zu minimieren, indem der Verbrauch von Energie aus nicht erneuerbaren Quellen reduziert wird. Als positiver Nebeneffekt senkt dies die Kosten und steigert die Wettbewerbsfähigkeit.

Zielsetzung: Pro Tonne und Jahr 3% weniger Energieverbrauch

Dies beinhaltet sämtliche produzierte und verbrauchte Energie aller operativen Gesellschaften und Einheiten von Sika, sowohl der industriellen als auch der nicht industriellen Standorte. Dieses Ziel hat Sika im Jahr 2016 erreicht.

Umsetzung:

Sika verbrauchte im Jahr 2016 1’779 Terajoule (Vorjahr: 1’833 Terajoule). Etwa 56% der benötigten Energie bezog Sika in Form von elektrischem Strom aus dem lokalen Netz. Den restlichen Energiebedarf deckte das Unternehmen hauptsächlich mit Erdgas und flüssigen Brennstoffen.

Um den positiven Trend aufrechtzuerhalten, wurden zum Beispiel folgende Energieprojekte initiiert:

An verschiedenen Sika Produktionsstandorten (z.B. Zürich, Cerano) hat das Unternehmen den Prozess der Klebstoffproduktion optimiert. Bei den Füllstoffen wurden die Trocknungsprozesse hinsichtlich Energieverbrauch, Effizienz und Produktionsmengen verbessert. Dank Know-how und Kenntniss der Füllstoffmerkmale konnten für die optimierten Prozesse Einsparungen bei der Energie von rund 35% oder insgesamt 828 Gigajoule pro Jahr erzielt werden.

Ausserdem verzeichnet das Werk in Guangzhou, China, bedeutende Energieeinsparungen bei der Mörtelherstellung, nachdem anstelle von nassem gewaschenem Sand trockener Sand verwendet wurde. Jährlich können so 84’000 Liter Diesel eingespart werden.