Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden aller Mitarbeitenden sind zentral für den Geschäftserfolg von Sika und überall in der Organisation ein Kernanliegen. Dies bedingt eine hohe Aufmerksamkeit und eine systematische Vorgehensweise: Arbeitsstandards, Verpflichtung des Managements, Miteinbezug der Mitarbeitenden, Arbeitsplatz- und Risikoanalysen, Gefahrenerkennung und -beseitigung, Ausbildung und Training sind die Hauptelemente des Gesundheits- und Sicherheitskonzepts von Sika. Die Sicherheitskultur und ein gesundes Arbeitsumfeld sind der Kern dessen, was das Unternehmen tut.

Sika hat das anspruchsvolle Ziel, dass alle Mitarbeitenden den Arbeitsplatz gesund verlassen.

Zielsetzung: Pro Jahr 5% weniger Unfälle

Dies betrifft die Anzahl arbeitsbedingter Unfälle, die zu Verletzungen führen. Dieses Ziel wurde 2016 nicht erreicht. Erfasst werden sämtliche Sika Mitarbeitende, inklusive Temporär- und Leiharbeitskräften, in den operativen Gesellschaften und Einheiten von Sika, sowohl an den industriellen als auch an den nicht industriellen Standorten. Ausgenommen sind Bauprojekte.

Umsetzung

Die Zahl der Arbeitsunfälle, die zu einem Ausfall von mehr als einem Tag führten, konnte gegenüber dem Vorjahr um 2.7% gesenkt werden. Im Berichtsjahr kam es zu 9.5 Arbeitsunfällen pro 1’000 Mitarbeitende (Vorjahr: 9.7). Verunfallte Mitarbeitende waren 2016 im Durchschnitt wieder etwa 22 Tage abwesend (Vorjahr: 22). Diese Zahl wird stark von längeren Ausfallzeiten durch Verletzungen des Bewegungsapparats durch Unfälle beim Gehen beeinflusst. Sika will die Sicherheit 2017 weiter kontinuierlich verbessern und setzt dabei auf verstärkte Mitarbeiterbeteiligung.

In den USA wurde unter dem Namen Sika Safe ein flächendeckendes Sicherheitskonzept eingeführt, welches 2016 zu einer markanten Reduktion der Unfallzahlen führte.

In vielen Sika Anlagen finden Mischvorgänge in Behältern auf Zwischengeschossen (Mezzanin) statt. Feststoffe oder Flüssigkeiten müssen auf die Plattform geladen werden, was bedeutet, dass Mezzaningeländer geöffnet werden müssen. Eine Reihe von Sika Gesellschaften, beispielsweise Sika Hong Kong, Sika Indonesien und Sika Österreich, haben die Sicherheit durch die Installation verschiedener Schutztüren in verschiedenen Produktionsanlagen erhöht. Diese Lösung beseitigt ein grosses Risiko auf Plattformen: die Absturzgefahr.

Sika Everbuild, Vereinigtes Königreich, hat das Risiko von Kreuzkontaminationen und unkontrollierten Reaktionen bei der Lieferung durch ein Projekt zur Verbesserung von Tanklagern reduziert. Dieses Programm umfasst die Beschriftung von Tanks, das Anbringen von verriegelten Kappen, ein neues System zur statischen Entladung mit Alarm, eine neue Staubkontrollvorrichtung, ein neues Abflussschutzsystem für den Entladevorgang sowie die Behandlung und das Streichen von Silos, um Korrosion zu verringern.

Projektbeispiele aus aller Welt mit detaillierten Informationen darüber, wie Sika in den Werken Betriebsunfälle und dadurch bedingte Ausfalltage reduzieren konnte, sind unter www.sika.com/sustainability abrufbar.