VERWALTUNGSRAT, GRUNDSATZ

Der Verwaltungsrat erhält eine jährliche fixe Vergütung ausgerichtet in bar und/oder in Aktien.

KONZERNLEITUNG, GRUNDSATZ

Die Konzernleitung erhält eine fixe und eine variable Vergütung. Die variable Vergütung besteht aus einer leistungs- und erfolgsabhängigen Vergütung (Leistungsbonus) in bar und eventuell teilweise in Aktien (Aktienerwerbsprogramm) sowie einer erfolgsabhängigen Vergütung in der Form von Anrechten auf Aktien (Long Term Incentive Plan).

Die variable Vergütung (das heisst ausbezahlter Leistungsbonus und Wert der zugeteilten Anrechten im Rahmen des Long Term Incentive Plan) darf für den CEO nicht mehr als 300% seiner fixen Vergütung betragen. Für die übrigen Mitglieder der Konzernleitung, darf die insgesamt ausgerichtete variable Vergütung nicht mehr als 200% der insgesamten fixen Vergütung betragen.

GENEHMIGUNG DURCH GENERALVERSAMMLUNG

Die Generalversammlung genehmigt auf Antrag des Verwaltungsrates jährlich

  1. für den Verwaltungsrat die totale fixe Vergütung für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung und
  2. für die Konzernleitung die totale fixe und variable Vergütung (Leistungsbonus sowie die Zuteilung der Anrechte auf Aktien unter dem Long Term Incentive Plan) für das kommende Geschäftsjahr.

 

Der Verwaltungsrat kann der Generalversammlung Anträge in Bezug auf die maximalen Gesamtbeträge oder einzelne Vergütungselemente für andere Zeitperioden oder in Bezug auf Zusatzbeträge für besondere Vergütungselemente sowie zusätzliche bedingte Anträge zur Genehmigung vorlegen.

Wird der Antrag des Verwaltungsrates betreffend der fixen Vergütung des Verwaltungsrates oder betreffend der fixen und/oder variablen Vergütung der Konzernleitung nicht genehmigt, kann der Verwaltungsrat eine neue Generalversammlung einberufen.

VERWALTUNGSRAT, ZUTEILUNG AKTIEN

Der Verwaltungsrat kann festlegen, dass ein Teil oder die Gesamtheit der Vergütung des Verwaltungsrates in Aktien ausgerichtet wird gemäss den folgenden Grundsätzen:

  1. Die Anzahl der zugeteilten Aktien wird durch den Verwaltungsrat festgelegt;
  2. Der Wert der Aktien richtet sich nach deren Kurswert im Zeitpunkt der Festlegung der Anzahl Aktien durch den Verwaltungsrat;
  3. Der Verwaltungsrat legt reglementarisch die Sperrfirst fest, wobei diese im Fall einer Übernahme oder Liquidation der Gesellschaft sowie bei Invalidität oder Tod des Berechtigten dahinfällt.


KONZERNLEITUNG, LEISTUNGSBONUS

Der Verwaltungsrat legt den Leistungsbonus der Konzernleitungsmitglieder nach den folgenden Grundsätzen fest:

  1. Der Leistungsbonus hängt vom Konzernerfolg und der Erreichung persönlicher Leistungsziele ab;
  2. Der Verwaltungsrat bestimmt die Kennzahlen zur Ermittlung des Konzernerfolgs. Er vereinbart mit jedem Mitglied der Konzernleitung jährlich persönliche Leistungsziele und legt dessen Ziel-Leistungsbonus fest;
  3. Bei Nichterreichung oder nur teilweiser Erreichung der Ziele reduziert sich der Leistungsbonus entsprechend. Bei Übertreffen der Ziele kann der effektiv ausbezahlte Leistungsbonus innerhalb einer vom Verwaltungsrat definierten Limite über dem Ziel-Leistungsbonus liegen;
  4. Der Leistungsbonus kann in bar oder durch Bezug vergünstigter Aktien oder Gratisaktien (unter dem Aktienerwerbsprogramm der Gesellschaft gemäss Ziff. 11 Absatz 5 der Statuten) entrichtet werden.


KONZERNLEITUNG, AKTIENERWERBSPROGRAMM

Der Verwaltungsrat legt die Zuteilung von Aktien an die Mitglieder der Konzernleitung unter dem Aktienerwerbsprogramm nach den folgenden Grundsätzen fest:

  1. Der Verwaltungsrat bestimmt, ob und zu welchen Bedingungen die Konzernleitungsmitglieder einen Teil ihres Leistungsbonus in Aktien der Gesellschaft beziehen;
  2. Der Verwaltungsrat kann festlegen, dass in Abhängigkeit der Anzahl der erworbenen Aktien zusätzliche Aktien gratis bezogen werden können;
  3. Der Bezugspreis für die Aktien richtet sich nach deren Kurswert in einer bestimmten Referenzperiode nach Abschluss des Geschäftsjahres;
  4. Der Verwaltungsrat legt die Sperrfirst reglementarisch fest, wobei diese im Fall einer Übernahme oder Liquidation der Gesellschaft sowie bei Invalidität, Pensionierung oder Tod des Berechtigten dahinfällt.


KONZERNLEITUNG, LONG TERM INCENTIVE PLAN

Der Verwaltungsrat legt die Zuteilung von Aktien an die Mitglieder der Konzernleitung unter dem Long Term Incentive Plan nach den folgenden Grundsätzen fest:

  1. Der Verwaltungsrat legt zu Beginn jeder Leistungsperiode für jedes Mitglied der Konzernleitung eine bestimmte Anzahl von Anrechten auf Aktien der Gesellschaft fest;
  2. Der Wert der Anrechte richtet sich nach dem Aktienkurs während einer Referenzperiode vor Beginn der Leistungsperiode;
  3. Die Auszahlung der Anrechte ist an das Erreichen von im Voraus definierter Konzernziele geknüpft. Während der Leistungsperiode unterliegen diese Anrechte Verfallklauseln;
  4. Nach Ablauf der Leistungsperiode erfolgt die definitive Aktienzuteilung gestützt auf die effektive Zielerreichung. Bei Nichterreichung oder nur teilweiser Erreichung der Ziele reduziert sich die Anzahl zugeteilter Aktien entsprechend. Bei Übertreffen der Ziele kann die Anzahl effektiv zugeteilter Aktien innerhalb einer vom Verwaltungsrat definierten Limite höher sein. In Ausnahmefällen kann der Verwaltungsrat eine Auszahlung in bar genehmigen;
  5. Der Verwaltungsrat legt die Sperrfirst der zugeteilten Aktien fest, wobei diese im Fall einer Übernahme oder Liquidation der Gesellschaft sowie bei Invalidität, Tod oder Pensionierung des Berechtigten dahinfällt.


KONZERNLEITUNG, ZUSATZBETRAG FÜR NEUE MITARBEITER

Der Verwaltungsrat kann für Mitglieder der Konzernleitung, die nach der Genehmigung der Vergütung ernannt werden, zusätzliche Vergütungen genehmigen. Die zusätzliche Gesamtvergütung pro neues Konzernleitungsmitglied darf maximal 200%, bzw. im Fall der Neuwahl des CEO, maximal 400% über der durchschnittlichen Gesamtvergütung für die Konzernleitung für das letzte Geschäftsjahr liegen. Nachgewiesene Nachteile, die aufgrund des Stellenwechsels entstehen, dürfen im Rahmen dieses Gesamtbetrages entschädigt werden.

EINKÜNFTE BEI KONZERNGESELLSCHAFTEN

Werden Vergütungen an Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung ausbezahlt für Tätigkeiten in Unternehmen, die durch die Gesellschaft direkt oder indirekt kontrolliert werden bzw. welche das betreffende Mitglied in Ausübung seines Mandats als Verwaltungsrat der Gesellschaft bzw. seiner Tätigkeit als Konzernleitungsmitglied wahrnimmt, so sind diese Vergütungen auf Stufe der Gesellschaft zu konsolidieren und unterliegen ebenfalls der Genehmigung durch die Generalversammlung.