Befugnisse

UNÜBERTRAGBARE BEFUGNISSE

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Ihr stehen folgende unübertragbare Befugnisse zu:

  1. die Festsetzung und Änderung der Statuten;
  2. die Wahl der Präsidenten und der anderen Mitglieder des Verwaltungsrates;
  3. die Wahl der Mitglieder des Nominierungs- und Vergütungsausschusses;
  4. die Wahl des unabhängigen Stimmrechtsvertreters;
  5. die Wahl der Revisionsstelle;
  6. die Genehmigung des Lageberichtes und der Konzernrechnung;
  7. die Genehmigung der Jahresrechnung sowie die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes, insbesondere die Festsetzung der Dividende;
  8. die Genehmigung der Vergütungen für die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung;
  9. die Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates;
  10. die Beschlussfassung über die Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind.

EINBERUFUNG, TRAKTANDIERUNG, UNTERLAGEN

ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von 6 Monaten nach Schluss des Geschäftsjahres statt.

 

EINBERUFUNG

Die Generalversammlungen werden durch den Verwaltungsrat, nötigenfalls durch die Revisionsstelle, einberufen. Das Einberufungsrecht steht auch den Liquidatoren und den Vertretern der Anleihensgläubiger zu.

Ausserordentliche Generalversammlungen sind einzuberufen auf Beschluss der Generalversammlung, des Verwaltungsrates oder durch die Revisionsstelle.

Die Einberufung einer Generalversammlung kann auch von einem oder mehreren Aktionären, die zusammen mindestens den zehnten Teil des Aktienkapitals vertreten, schriftlich unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes und der Anträge verlangt werden.
 

TRAKTANDIERUNGSBEGEHREN

Aktionäre, welche Aktien im Nennwert von CHF 10'000.00 vertreten, können innert einer von der Gesellschaft publizierten Frist schriftlich unter Angabe der Anträge die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstands verlangen. Die Veröffentlichung erfolgt gemäss Ziff. 17 der Statuten.


EINLADUNG, AUFLAGE UND ZUSTELLUNG VON UNTERLAGEN

Die Einberufung zur Generalversammlung hat in der in Ziff. 17 der Statuten vorge­sehe­nen Form mindestens 20 Tage vor dem Versammlungstag zu erfolgen. Gleichzeitig erlässt der Verwaltungsrat die Vorschriften betreffend den Ausweis über den Aktienbesitz.

In der Einberufung sind die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrates und der Aktionäre, welche die Durchführung einer Generalversammlung oder die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangt haben, bekanntzugeben.

Spätestens 20 Tage vor der Generalversammlung sind der Geschäftsbericht, der Revisionsbericht und der Vergütungsbericht mit Bericht der Revisionsstelle sowie der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes den Aktionären am Gesellschaftssitz zur Einsicht aufzulegen.

Die im Aktienbuch eingetragenen Namenaktionäre erhalten Geschäfts-, Vergütungs- und Revisionsbericht unaufgefordert zugestellt.

ABLAUF, ABSTIMMUNGEN, VERTRETUNG

VORSITZ

Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, resp. der Vizepräsident des Verwaltungsrates oder bei deren Verhinderung ein vom Verwaltungsrat gewählter Tagespräsident.

 

PROTOKOLL

Das Protokoll der Versammlung ist vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen und wird damit in verbindlicher Weise festgelegt.

 

STIMMRECHT

In der Generalversammlung berechtigt jede Aktie zu einer Stimme.

 

BESCHLUSSFASSUNG

Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen (unter Ausschluss der Stimmenthaltungen sowie der leeren und ungültigen Stimmen), soweit nicht das Gesetz oder die Statuten abweichende Bestimmungen enthalten.

 

Ein Beschluss der Generalversammlung, der mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte auf sich vereinigt, ist erforderlich für:

  1. die Änderung des Gesellschaftszweckes;
  2. die Einführung von Stimmrechtsaktien;
  3. die Beschränkung oder Erleichterung der Übertragbarkeit von Namenaktien;
  4. eine genehmigte oder eine bedingte Kapitalerhöhung;
  5. die Kapitalerhöhung aus Eigenkapital, gegen Sacheinlage oder zwecks Sachübernahme und die Gewährung besonderer Vorteile;
  6. die Einschränkung oder Aufhebung des Bezugsrechtes;
  7. die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft;
  8. die Auflösung der Gesellschaft ohne Liquidation;
  9. die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien;
  10. die Abberufung von mehr als einem Drittel des Verwaltungsrates.


STICHENTSCHEID

Bei Stimmengleichheit steht dem Vorsitzenden der Stichentscheid zu.


ABSTIMMUNGS-/WAHLVERFAHREN

Der Vorsitzende kann das offene, schriftliche oder elektronische Abstimmungs- und Wahlverfahren anordnen. Es wird schriftlich abgestimmt, wenn es die Versammlung so beschliesst.

VERTRETUNG

Jeder stimmberechtigte Aktionär kann seine Aktienstimmen durch einen anderen Aktionär mit Stimmrecht an der Generalversammlung vertreten lassen gestützt auf eine schriftliche Vollmacht, über deren Anerkennung der Verwaltungsrat entscheidet.

UNABHÄNGIGER STIMMRECHTSVERTRETER

Zudem können sich die Aktionäre durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen und diesem schriftlich oder elektronisch Vollmachten und Weisungen erteilen. Der Verwaltungsrat bestimmt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Anforderungen an Vollmachten und Weisungen. Die Generalversammlung wählt den Stimmrechtsvertreter jährlich. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Wiederwahl ist möglich.